Liebes Bäumlein, bist so klein,
sollst ab jetzt das Unsre sein.
Wachse und gedeihe gut,
so wie es unsere Liebe tut.

Bist ein zartes Pflänzchen noch,
doch eines Tages wirst du hoch.
Wirst Schatten geben und Zuversicht,
im hellen, strahlenden Sonnenlicht.

Und regnet es auf dich hernieder,
scheint alsbald schon die Sonne wieder.
Wärmt dich mit ihren sanften Strahlen,
die bunte Glitter auf deine Blätter malen.

Und fegt der Sturm auch übers Land,
so schützt dich doch das sichre Band,
das unsichtbar und doch so fest,
dich hält in deinem neuen Nest.

Nun strecke deine Wurzeln weit,
das Wachstum übernimmt die Zeit.
Nach oben strebe hin zum Licht,
das durch die Blätter deiner Krone bricht.

Wirst Wind und Wetter überstehen,
und keiner wird dich übersehen.
Drum trage dein Haupt mit Stolz und Pracht,
wir geben immer auf dich acht.

In Ewigkeit sollst du gedeihen
und alle Unbilden verzeihen.
Sollst grünen und blühen jederzeit,
so wie unser Glück zu zweit.